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HESS Heiztechnik GmbH
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Heizungstechnik

HeizungHeute nur noch schwer vorstellbar ist der Verzicht auf ein Heizsystem in geschlossenen Räumen. Dabei finden wir erst ab 1900 erste Heizsysteme im privaten Wohnungsbau doch seitdem hat sich viel getan. Während man zunächst ausschließlich mit Holz und Kohle heizte, haben wir heute viel mehr Möglichkeiten Wärme in unsere Häuser zu bringen. Ende des 20. Jahrhunderts gewann man auch Energie aus Öl, Gas und Atomenergie und noch heute sind diese Formen weit verbreitet. Doch immer wieder zeigen uns Ereignisse, wie beispielsweise die Ölkrise 1979/80 oder 1986 der Katastrophe von Tschernobyl und 2011 Fukushima, dass es immer wichtiger wird uns unabhängig von Verbrennungstechnologien zu machen und auf alternative Energien umzusteigen.

Neben unserer technischen Erfahrung bieten wir Ihnen auch eine umfassende Beratung und Planung, sowie Informationen zum Förderprogramm der KfW Bankgruppe.

Solarthermie

Anders als bei Photovoltaik wird bei der Solarthermie kein Strom, sondern Wärme gewonnen. Eine Anlage dieser Form kann ein bestehendes Heizsystem unterstützen. Und kann damit bis zu 70% des Brauchwassers einer Großfamilie erwärmen. Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass eine Solaranlage auf den Einzelfall hin besprochen werden muss, denn nicht für jeden lohnt sich diese Investition. Neben dem Bedarf sollten auch die bautechnischen Gegebenheiten stimmen. Im Idealfall weist ein Solardach einen Neigungswinkel von 45° auf und zeigt in Richtung Süden. Aber auch andere Voraussetzungen sind geeignet für die Montage einer Solaranlage. Hierbei variieren die Größe der Anlage und die Wahl des Systems.

Pelletheizung

Holzpellets zählen zu den erneuerbaren Energiequellen. Während der Ölpreis in den letzten Jahren immer gestiegen ist, blieb der Preis für Pellets konstant niedrig. In einem Haushalt verursachen fast 90 % des Energiebedarfs Heizung und Warmwasser. Zur idealen Kombination empfehlen wir die Installation aus Holzheizung und Solarkollektoren. Während im Sommer die Heizung aus ist, sorgt die Solaranlage für genug Energie, um das Brauchwasser zu erwärmen. In Verbindung mit einem Pufferspeicher ist diese Energie auch abrufbar, wenn sie gebraucht wird.

Funktionsweise

Ob Pelleteinzelofen oder Pelletzentralheizung – um den Verbrennungsvorgang zu starten muss das Brennmaterial in die Brennkammer gelangen. Hierzu können die Pellets automatisch über eine Förderschnecke, pneumatisch über Schläuche oder im Falle von Einzelöfen per Hand dem Vorratsbehälter zugeführt werden.

Bei der Wärmeübertragung unterscheiden sich Pelleteinzelöfen von Pelletzentralheizung dadurch, dass sie die Wärme durch Strahlung an den Raum abgeben, während eine Pelletzentralheizung das Wasser im Heizungskreislauf erwärmt.

Die Zeit, sowie die gewünschten Temperaturen können automatisch gesteuert werden. Wird die gewünschte Raumtemperatur erreicht, wird die Pelletheizung ausgeschaltet. Sobald die Temperatur wieder sinkt, schaltet sich die Heizung wieder von selbst an.

Am effizientesten Nutzen Sie das System mit einem Pufferspeicher, in dem das Wasser aus dem Heizkreislauf auf einem konstanten Temperaturniveau gehalten wird. Dies garantiert einen niedrigeren Brennstoffverbrauch. Die Reinigung der Rauchgasabzüge und der Asche kann ebenfalls automatisch oder manuell erfolgen. Diese Heiztechnik belastet unsere Umwelt nicht durch Abfallprodukte oder den Brennvorgang, denn so viel CO2 bei der Verbrennung eines Baumes entstehen – so viel CO2 nimmt ein anderer Baum auf und wandelt diesen wieder in Sauerstoff um.

Wärmepumpe

Erde, Luft und Wasser – elementare Bestände, die unsere Erde erst zu dem Ort machen, der sie ist. Und unglaublich, aber wahr diese Elemente besitzen Wärme. Wärme ist hierbei eine Frage der Definition.

Das Prinzip

Das Prinzip der Wärmepumpen beruht auf dem Joul-Thomson-Effekt, der bereits 1852 von James Prescott Joule und Sir William Thomson (dem späteren Lord Kelvin) beschrieben wurde. Er besagt, dass sich Gase bei Drosselung erhitzen.

Die Umsetzung

Wärmepumpen enthalten ein Kühlmittel, welches bereits bei sehr niedrigen Temperaturen kocht, bzw. verdampft. Dieser Vorgang findet im sogenannten Verdampfer statt. Im Verdichter wird das Volumen des Gases gedrosselt. Man stelle sich hierbei ein Rohr mit einem Hindernis im Inneren vor. Das Gas strömt zum Hindernis und das Volumen steigt, bevor der Druck zu hoch wird und das Hindernis überwunden wird. Der mittlere Teilchenabstand erhöht sich und dadurch ändert das Gas die Temperatur. Das somit erhitzte Kältemittel strömt nun zum Verflüssiger (Wärmetauscher). Hier wird die gewonnene Wärmeenergie auf das Heizsystem übertragen. In diesem Schritt verliert das Gas an Temperatur und verflüssigt sich wieder und der Kreislauf beginnt von vorn.

Pro und Contra

Die Wärmepumpe ist eine Stromheizung. Unter guten Bedingungen gewinnt diese 5 kWH Wärme aus 1 kWH Strom. Was für eine Investition in eine Wärmepumpe spricht ist unter anderem die Unabhängigkeit von Öl- und Gasimporten, sowie der Anstieg des Wertes Ihrer Immobilien. Vorteile bietet das System auf jeden Fall, wenn Sie einen Neubau planen und mit der Installation von Fußboden-, Wand- oder Flächenheizungen rechnen.

Wir beraten Sie gern ausführlich zum Thema, vergleichen und prüfen gemeinsam mit Ihnen.

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